Meine Arbeit zwischen Kunsttherapie und Frauengesundheit

Jennifer Hauer - Kunsttherapie Hauer

Mein Name ist Jennifer Hauer. Ich bin Kunsttherapeutin in Karlsruhe, Frau, Mutter, Kreative und Unternehmerin.

Kreatives Arbeiten ist ein stetiger Begleiter in meinem Leben. Farben, Formen und Materialien waren für mich schon als Kind ein Zugang zu meiner inneren Welt. Ob Malen, Schreiben oder Musik: Der künstlerische Ausdruck half mir, Gefühle zu sortieren, Fragen zu stellen und meinen eigenen Weg zu finden. Später zog es mich in die digitale Gestaltung. Ich studierte Informationsdesign (B. A.) sowie Medien und Kommunikation (M. Sc.) und arbeitete viele Jahre im Produktmanagement in einem Konzern sowie im Online-Marketing in einem Start-up. Diese Zeit hat mich geprägt, doch mir fehlte zunehmend die Arbeit mit Menschen. Ich wollte nicht nur gestalten, sondern auch begleiten. Der Freiwilligendienst, den ich nach meinem Ausstieg leistete, zeigte mir, dass meine berufliche Zukunft im künstlerisch-sozialen Bereich liegt. Deshalb begann ich das berufsbegleitende Studium Kunsttherapie und Sozialkunst.

Heute begleite ich als anerkannte Kunsttherapeutin (B. A.) im Deutschen Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e. V. (DFKGT) Menschen in Einzelsitzungen sowie in Gruppenformaten. Bereits seit 2022 arbeite ich selbstständig und leite kreative Prozesse sowohl im kunstpädagogischen als auch im präventiven und gesundheitsförderlichen Kontext an. Nach Abschluss meines Studiums im Jahr 2025 konnte ich meine Tätigkeit um die professionelle kunsttherapeutische Arbeit erweitern. 

„I think it’s the worst thing that we do to each other as women, not share the truth about our bodies and how they work.“

Michelle Obama

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Bereich der Frauengesundheit. Themen wie Weiblichkeit, Zyklus, zyklusbezogene Beschwerden (z. B. PMS, PMDS, Endometriose), Selbstfürsorge, Mutterschaft und Identität stehen dabei häufig im Mittelpunkt. In meiner Forschung im Rahmen der Bachelorarbeit zeigte sich, dass Kunsttherapie Menstruierende dabei unterstützen kann, ihre prämenstruellen Beschwerden bewusster wahrzunehmen und positiv zu beeinflussen.

Mein Weg zur Frauengesundheit begann mit eigenen Fragen zu nicht-hormoneller Verhütung und natürlicher Familienplanung (NFP). Daraus entwickelte sich ein wachsendes Interesse am Menstruationszyklus und an der Frage, wie wenig Wissen, Ausdrucksmöglichkeiten und gesellschaftlicher Raum es für zyklusbezogene Erfahrungen vorhanden sind. Themen wie PMS, mit denen ich selbst Erfahrungen gemacht habe, rückten dabei zunehmend in den Fokus. Mit der Geburt meines Kindes traten Fragen zu Mutterwerdung und Mutterschaft, Verantwortung und Erwartungen noch einmal stärker hervor.

Heute verstehe ich Frauengesundheit als ein lebensphasenübergreifendes Thema. Dazu gehören der Zyklus, Übergänge im Leben – von der Menarche über die reproduktiven Jahre bis hin zur Menopause – sowie Erfahrungen mit (chronischen) Erkrankungen. Diese Perspektive prägt meinen fachlichen Schwerpunkt und meine Haltung in der kunsttherapeutischen Arbeit.

In meiner Arbeit ist mir eine zugewandte, empathische und klare Haltung wichtig. Ich halte den Raum und begleite aufmerksam, ohne zu bewerten oder zu drängen. Als Kunsttherapeutin unterstütze ich Menschen dabei, zu sich selbst zu finden, Selbstwirksamkeit zu erlangen, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln und Vertrauen in die eigenen Ressourcen aufzubauen. In der Kunsttherapie können Emotionen, Konflikte, belastende Erfahrungen sowie Gedanken und Wünsche gestalterisch sichtbar und bearbeitbar gemacht werden. Dabei begleite ich diesen Prozess feinfühlig, zugewandt und verantwortungsbewusst.

Wenn Sie neugierig sind, ob Kunsttherapie für Sie passend sein könnte, lade ich Sie gerne zu einem unverbindlichen Kennenlerngespräch ein.

Qualifikationen und Erfahrungen

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