Kunsttherapie in Karlsruhe

Kunsttherapeutische Gruppen und Workshops vor Ort in Karlsruhe

Experimentieren mit Spachtel - Kunsttherapie Hauer

Kunsttherapie kann einen Raum schaffen, in dem Sie innehalten und sich mit dem auseinandersetzen können, was Sie gerade beschäftigt. In meinen Gruppen in Karlsruhe verbinden sich kreative Gestaltung, thematische Impulse und die Möglichkeit, sich mit anderen Frauen* auszutauschen. Die vielfältige Materialauswahl und die kreative Atmosphäre vor Ort können neue Perspektiven aufzeigen und dabei helfen, Gedanken, Gefühle und Erfahrungen sichtbar werden zu lassen.

Sie brauchen keinerlei Vorerfahrung mit künstlerischem Arbeiten.

Aktuelle themenbasierte Workshops in Karlsruhe

Aquarellfarben in der Kunsttherapie - Kunsttherapie Hauer

Den eigenen Zyklus verstehen, begleiten und gestalten. Kunsttherapeutische Kleingruppe in Karlsruhe

Der eigene Zyklus ist für viele eng mit Stimmung, Energie und Belastbarkeit verbunden und dennoch oft schwer einzuordnen. Besonders dann, wenn sich bestimmte Phasen monatlich wiederholen und herausfordernd anfühlen.
In dieser kunsttherapeutischen Kleingruppe geht es darum, genau diesen Erfahrungen Raum zu geben. Über kreatives Arbeiten entsteht die Möglichkeit, Muster zu erkennen und einen eigenen Umgang mit dem Zyklus zu entwickeln.

Aquarellfarben in der Kunsttherapie - Kunsttherapie Hauer

Ich werde Mutter! Was wird? Kunsttherapeutische Begleitung zwischen Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft

Mutterwerden verändert vieles und wirft neue Fragen auf: Wie erlebe ich meinen Körper? Was bedeutet Mutterschaft für mich? Was brauche ich in dieser neuen Lebensphase? In der kunsttherapeutischen Gruppe können Sie sich Zeit für diese Veränderungen nehmen, kreativ arbeiten, eigene Gedanken und Gefühle erkunden und sich mit anderen Frauen austauschen.

Was die themenbasierte Gruppe ausmacht

Die kunsttherapeutischen Workshops finden als geschlossene Gruppe mit festen Terminen in einem geschützten Rahmen statt. Sie treffen dabei über den gesamten Workshop hinweg auf dieselben Teilnehmer:innen. So kann mit der Zeit eine vertraute Atmosphäre entstehen, in der Sie sich auf den kreativen Prozess und die gemeinsame Arbeit einlassen können.

Jeder Workshop hat ein thematisches Schwerpunktthema. Gleichzeitig bleibt Raum für Ihre eigenen Gedanken, Erfahrungen und Fragen. Sie müssen das vorgegebene Thema nicht auf eine bestimmte Weise bearbeiten und können Ihre eigenen Schwerpunkte setzen.

Dabei geht es nicht darum, ein schönes Bild zu gestalten oder eine bestimmte Aussage darin zu finden. Ihre Gestaltung wird von mir nicht bewertet oder gedeutet. Was ein Bild für Sie bedeutet und welche Verbindung Sie zu dem Entstandenen herstellen, bleibt bei Ihnen.

Die Gruppe bietet außerdem die Möglichkeit, sich mit anderen auf unterschiedliche Weise verbunden zu fühlen. Sie entscheiden selbst, wie viel Sie von Ihrem Prozess erzählen und was Sie mit der Gruppe teilen möchten.

Wie eine Sitzung abläuft

Eine Sitzung beginnt mit der Phase des Ankommens und eine kurze Befindlichkeitsrunde, in der Sie mitteilen können, was sie beschäftigt. Niemand muss etwas erzählen. Beim ersten Termin nehmen wir uns etwas mehr Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen.

Anschließend begleite ich den kunsttherapeutischen Prozess, in dem Sie mit unterschiedlichen Materialien kreativ arbeiten. Im Mittelpunkt steht nicht das künstlerische Ergebnis, sondern das eigene Erleben während des Gestaltens. Ich bin natürlich ansprechbar, wenn Sie einen Impuls, eine Frage oder Unterstützung möchten.

Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, das entstandene Werk gemeinsam zu betrachten und über Erfahrungen aus dem Prozess und der Gruppe zu sprechen. Dabei entscheiden Sie selbst, was Sie teilen möchten und was nicht. Es gibt keine Verpflichtung, persönliche Erfahrungen ausführlich zu besprechen. Es wird nichts gedeutet und nichts bewertet.

Wenn Sie Fragen zu einem Angebot haben oder unsicher sind, ob ein Workshop zu Ihnen passt, schreiben Sie mir gerne.

Offene Kunsttherapie Gruppe

Sie wünschen sich einen regelmäßigen Raum, in dem Sie ohne festgelegtes Thema kreativ arbeiten und Ihren eigenen Themen folgen können?

Ich plane eine offene Gruppe in Karlsruhe. Die genauen Termine und der Rhythmus stehen noch nicht fest. Wenn Sie grundsätzlich Interesse haben, können Sie sich unverbindlich in die Interessentenliste eintragen. Sobald sich ein konkreter Termin abzeichnet, informiere ich Sie.

Hinweis: Meine Angebote sind kunsttherapeutisch ausgerichtet, jedoch nicht heilkundlich im Sinne des Heilpraktikergesetzes. Sie dienen der künstlerischen Selbsterfahrung, Prävention und Persönlichkeitsentwicklung. Die Inhalte auf dieser Website und in meinen Angeboten unterliegen keinerlei Heil- oder Erfolgsversprechen und stellen keine medizinische Beratung oder Behandlung, Psychotherapie, klinisch-psychologische Behandlung oder Diagnostik dar und ersetzen diese keinesfalls.

Wenn es Ihnen psychisch oder körperlich nicht gut geht, erkundigen Sie sich in der Arztpraxis, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Zögern Sie eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung nicht hinaus und missachten Sie niemals einen Rat von ärztlicher oder psychotherapeutischer Seite.

FAQs

Sind künstlerische Vorerfahrungen nötig?

Nein. Für die Kunsttherapie sind keine künstlerischen Kenntnisse erforderlich. Entscheidend ist nicht ein ästhetisches Ergebnis, sondern das persönliche Erleben im kreativen Ausdruck. Auch zurückhaltende oder unsichere Zugänge dürfen Raum haben und nicht jede Sitzung muss sich gleich kreativ oder produktiv anfühlen.

Mein kunsttherapeutisches Angebot richtet sich an Menschen, die ihre persönliche Entwicklung stärken, neue Perspektiven gewinnen oder kreative Wege im Umgang mit Belastungen finden möchten. Da meine Arbeit präventiv ausgerichtet ist, begleite ich Menschen, die ihre seelische Gesundheit fördern, Belastungen abbauen oder in Übergangs- und Veränderungssituationen Orientierung finden möchten. Dazu gehören Themen wie Erschöpfung, Überforderung, Antriebslosigkeit, Stressregulation, Selbstwert oder Resilienz. Auch als Ergänzung zu anderen Therapieformen oder nach einer stationären Behandlung kann kunsttherapeutische Begleitung im Sinne einer stabilisierenden Weiterführung hilfreich sein, sofern keine akute klinische Symptomatik vorliegt und eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung nicht erforderlich ist.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Bereich Frauengesundheit. Dazu zählen Themen rund um den Zyklus, zyklusbezogene Beschwerden wie PMS, ebenso wie Fragen zu Weiblichkeit, Identität, Selbstfürsorge und persönlichen Entwicklungsprozessen. Kunsttherapie bietet hier einen kreativen Zugang, um Bedürfnisse klarer zu erkennen, eigene Ressourcen zu stärken und neue Perspektiven zu entwickeln.

Kunsttherapie kann positive Effekte auf psychisches Wohlbefinden, Stress, Angst und Stimmung haben. Studien zeigen, dass kunsttherapeutische Interventionen beispielsweise Verbesserungen im Umgang mit Emotionen oder depressiven Symptomen bewirken sowie Angstsymptome reduzieren und die allgemeine Lebensqualität verbessern können.

Zudem deuten Übersichtsarbeiten, unter anderem von der WHO, zur präventiven Wirkung von künstlerischen Interventionen darauf hin, dass sie zur Stressreduktion, emotionaler Regulation und zur Förderung von Ressourcen beitragen können.

Kunsttherapie kann nicht nur Ausdrucksmöglichkeiten erweitern, sondern auch helfen, innere Prozesse zu erkennen, Ressourcen zu aktivieren und mehr Klarheit im Umgang mit emotionalen Herausforderungen zu gewinnen.

 

Die Aussagen zur Wirkung von Kunsttherapie stützen sich unter anderem auf folgende Studien und Übersichtsarbeiten:

  • Joschko et al. (2024): Active visual art therapy and health outcomes: A systematic review and meta-analysis. JAMA Network Open. https://doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2024.28709
  • Martin et al. (2018): Creative Arts Interventions for Stress Management and Prevention – A Systematic Review. MDPI. https://doi.org/10.3390/bs8020028
  • Fancourt & Finn (2019): What is the evidence on the role of the arts in improving health and well-being? WHO Europe. ISBN 978-92-890-5455-3
  • Quinn, Millard & Jones (2025). Group arts interventions for depression and anxiety among older adults: a systematic review and meta-analysis. Nature Mental Health (374-386). https://doi.org/10.1038/s44220-024-00368-1

Sie entscheiden selbst, was Sie teilen möchten und was nicht. Es gibt keine Verpflichtung, persönliche Erfahrungen ausführlich zu besprechen.

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